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Geologisches Wunderland im Herzen der Türkei

KAPPADOKIEN



DAS DORF UÇHISAR


Foto: Asagi Mahalle in Uchisar, Kappadokien - Türkei

TÜRKISCHE MÄRCHEN


Foto: Der Burgberg von Uchisar in Kappadokien, Türkei
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GESCHICHTEN AUS KAPPADOKIEN

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Foto: Erzählungen und Kindheitserinnerungen aus Uchisar in Kappadokien, Türkei


KOMBINIERTE REISE

Kultur und Geschichte

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Foto: Rosental in Kappadokien, Türkei / Photo by Evelyn Kopp Höhlenhotel ASMALI CAVE HOUSE, KappadokienKAPPADOKIEN

Geologisches Wunderland im Herzen Anatoliens



Die außergewöhnliche Struktur und Landschaft Kappadokiens erlangt seine Berühmtheit durch das Zusammenwirken von Natur und Geschichte, einzigartig in seiner Art. Vor 60 Mio. Jahren formten enorme Kräfte ein mächtiges Gebirge. 10 Mio. Jahre später entluden die aktiven Vulkane, Hasan Dagi (3.268 m), Melendiz (2.898 m) und Erciyes Dagi (3.917 m) ihre Energie in einem gewaltigen Ausbruch und bedeckte die gesamte Region mit einer dicken Lavaschicht. Eine Mischung aus Basalt, Asche und Sand formte ein Hochplateau unterschiedlicher Dichte und Festigkeit. Für tausende und abertausende von Jahren verwandelte Erosion die Landschaft in ein geologisches Wunderland.



WANDEL DER NATUR


Durch stetigen Wind entstehen weiche und runde formen, während der Regen einen horizontalen Effekt erreicht, Flüsse und Bäche entfalten ihre Kraft vertikal. So wurden durch die Kräfte der Natur weich geschwungene Steinformationen, tiefe Täler und die berühmten Feenkamine erschaffen.

Steinformation im Schwertertal Kappadokien, Türkei / Photo by Evelyn Kopp ASMALI CAVE HOUSE Kappadokien

Dort, wo das Tuffgestein von Basalt bedeckt war, schritt die Erosion unter der harten Schicht schneller voran. Wind und Regen wuschen den weichen Tuff aus und im Laufe der Zeit entstanden unzählige Felsnadeln, überdacht von widerstandsfähigerem Basalt, vergleichbar mit einer überdimensionalen Säulenhalle. Mit fortschreitender Erosion brachen Stücke dieser Basaltdecke ab und nur auf der Spitze der Tuffkegel blieben vereinzelt Platten erhalten, die auch heute noch teilweise gut sichtbar sind. Was aussieht wie die Arbeit eines begnadeten Künstlers ist ein Meisterwerk der Natur. Andernortes war es tatsächlich Menschenhand, die sich die von der Natur vorbereiteten Gegenbeheiten zu Nutze machten und  weitere Wunderwerke schufen: Die Felsenkirchen und -klöster, sowie die unterirdischen Städte Kappadokiens.



DIE GRENZEN KAPPADOKIENS


Der exakte Grenzverlauf Kappadokiens ist seit je her von den Historikern umstritten. Die weitreichendste Übereinstimmung besagt, dass die Städte Kayseri im Osten, Aksaray im Westen, Niğde im Süden und Kırşehir im Norden die vier Grenzstädte der ehemaligen Provinz markieren. Das Herzstück bilden die Orte Ürgüp, Avanos und Nevşehir.

GESCHICHTE DER HÖHLENKIRCHEN- UND KLÖSTER UND IHRER BEWOHNER


Die ersten Besiedlungsspuren stammen aus der Zeit ab ca. 8000 v.Chr.. Seither regierten verschiedene Herrscher, von den Phrygern und Hetitern, über die Lyder und Perser. Im 4. und 5. Jhd. n.Chr. begann die Geschichte der Byzantinischen Höhlenkirchen und -klöster. Waren es zuerst Eremiten, die sich in die absolute Isolation kleiner Höhlen

Selime in Kappadokien / Photo by Evelyn Kopp Höhlenhotel ASMALI CAVE HOUSE Kappadokien, Türkei

begaben, so folgten später Priester und Mönche diesem Beispiel: mehr und mehr Kirchen und Klöster entstanden, versteckt hinter dicken Steinwänden, von Aussen kaum erkennbar. Unterirdische Städte entstanden, zuerst nur zur Lagerung von Getreide und Nahrung, später auch zum Schutz der Bevölkerung vor Angriffen. 

Zu Beginn des 10. Jhd. n.Chr. fällt Kappadokien in türkmenische Hand; es beginnt die Islamisierung der Bevölkerung. Trotzdem die unterschiedlichen Glaubensrichtungen neben- und miteinander in einer entspannten Atmosphäre von Toleranz lebten, zogen es mehr und mehr christliche Familien vor, sich in direkterer Nähe miteinander anzusiedeln.
So entstanden Enclaven der Minderheiten und nachdem die Kirchen der von der griechischen und armenischen Bevölkerung verlassenen Orte verwaisten, nutzten die ansässigen Muslime diese leer stehenden Höhlenräume als Wohnraum für ihre Familien, was oft fälschlicherweise als respektloses Verhalten angesehen wurde.

Quelle:  Uçhisar Unfolding von Evelyn Kopp



KUGEL PANORAMEN

Schauen Sie sich um, in den Suiten und auf den Terassen des kleinen Höhlenhotels ASMALI CAVE HOUSE in Kappadokien, Türkei. Sehen Sie die individuellen Suiten aus einer anderen Perspektive.

360 Kugelpanorama - Suiten des Höhlen Hotel ASMALI CAVE HOUSE Kappadokien, Türkei


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